01.04.2020

Bundes-Soforthilfen für Soloselbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte

Am 27. März 2020 hat der Bundesrat abschließend über das umfassende Hilfspaket der Bundesregierung und den für dessen Umsetzung erforderlichen Nachtragshaushalt entschieden.

Zur Sicherstellung ihrer Liquidität erhalten kleine Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, eine Einmalzahlung für drei Monate – je nach Betriebsgröße in Höhe von

  • bis zu 9.000 Euro
    (bis zu fünf Beschäftigte/Vollzeitäquivalente)
  • bis zu 15.000 Euro
    (bis zu zehn Beschäftigte/Vollzeitäquivalente).

Damit sollen insbesondere die wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller gesichert und akute Liquiditätsengpässe wegen laufender Betriebskosten überbrückt werden, zum Beispiel Mieten und Pachten, Kredite für Betriebsräume oder Leasingraten.

Die Einmalzahlungen müssen nicht zurückgezahlt werden.

Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 Prozent reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden. Die Soforthilfen haben ein Volumen von 50 Milliarden Euro und gelten auch für Landwirte und Betriebe mit landwirtschaftlicher Produktion mit bis zu 10 Beschäftigten.

Hinweis zu Förderbedingungen:

Eine Abdeckung der Lebenshaltungskosten ist nicht Bestandteil der Förderung. In diesem Falle weist das Bundeswirtschaftsministerium darauf hin, dass der Zugang zu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II), insbesondere dem Arbeitslosengeld II, vereinfacht wird.

Weitere Informationen können über die Homepage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aberufen werden.

Die Antragstellung ist über die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) unter www.soforthilfe.nbank.de möglich.