01.06.2018

Öffentliche Auslegung

3. vereinfachte Änderung des Bebauungsplanes „Zwischen Mühlen- und Dahlgrundsweg“ in der Gemeinde Börßum;
Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13a Baugesetzbuch (BauGB).


Der Rat der Gemeinde Börßum hat in seiner Sitzung am 14. Mai 2018 dem Entwurf der 3. vereinfachte Änderung des Bebauungsplanes „Zwischen Mühlen- und Dahlgrundsweg“ in der Gemeinde Börßum und der Begründung zugestimmt und die Öffentliche Auslegung gemäß §§ 3 Absatz 2 und 4 Absatz 2 BauGB beschlossen.

Die Auslegung des Planentwurfs mit Begründung findet in der Zeit vom

11. Juni 2018 bis 12. Juli 2018

in der Verwaltung der Samtgemeinde Oderwald, Bahnhofstraße 6, 38312 Börßum, Zimmer 3.06, während der Dienststunden statt.

Da mit der Aufstellung des Bebauungsplanes eine Nachverdichtung bzw. Innenentwicklung im Ortskern von Börßum vorgesehen ist, wird der Bebauungsplan gemäß § 13a BauGB im beschleunigten Verfahren aufgestellt. Dabei gelten die Vorschriften des vereinfachten Verfahrens nach § 13 Absatz 2 und 3 Satz 1 BauGB entsprechend. Eingriffe durch Beeinträchtigungen des Landschaftsbild oder in die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes, die aufgrund der Aufstellung des Bebauungsplanes zu erwarten sind, gelten als im Sinne des § 1a Absatz 3 Satz 6 BauGB vor der planerischen Entscheidung als erfolgt bzw. zulässig.

Somit wird von der Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Absatz 4 BauGB, von dem Umweltbericht nach § 2a BauGB, von der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind sowie von der zusammenfassenden Erklärung nach § 10 Absatz 4 BauGB abgesehen.

Innerhalb der oben genannten Auslegungsfrist können Stellungnahmen bei der Gemeinde Börßum oder bei der Samtgemeinde Oderwald schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können gemäß § 3 Absatz 2 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.

Gemeinde Börßum
Der Gemeindedirektor
gez. M. Lohmann