06.04.2018

13. Änderung des Flächennutzungsplanes

Erneute öffentliche Auslegung;
Beteiligung am Verfahren gemäß § 4a Absatz 3 Baugesetzbuch (BauGB)

Der Rat der Samtgemeinde Oderwald hat in seiner Sitzung am 21. Februar 2018 dem Entwurf der 13. Änderung des Flächennutzungsplanes und der Begründung einschließlich Umweltbericht unter Berücksichtigung der Stellungnahmen aus der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Absatz 1 BauGB und aus der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Absatz 1 BauGB zugestimmt und die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Absatz 2 BauGB beschlossen. Ebenfalls in die Beratungen eingeflossen sind die Stellungnahmen und Bedenken, die während der öffentlichen Auslegung gemäß § 3 Absatz 2 BauGB eingegangen sind.

Der Rat der Samtgemeinde Oderwald hat in der Sitzung am 21. Februar 2018 die erneute öffentliche Auslegung der 13. Änderung des Flächennutzungsplanes beschlossen, da die Geltungsbereiche den Vorgaben des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) hinsichtlich Berücksichtigung des Orientierungswerts angepasst werden mussten. Die Neuausweisung von Wohnbauflächen in der Gemeinde Dorstadt werden komplett herausgenommen. Weiterhin werden in der Gemeinde Flöthe, Ortsteil Klein Flöthe, schon ausgewiesene Flächen durch eine Teilaufhebung herausgenommen.

Die Auslegung des geänderten Planentwurfs mit Begründung findet in der Zeit vom

12. April 2018 bis 18. Mai 2018

in der Verwaltung der Samtgemeinde Oderwald, Bahnhofstraße 6, 38312 Börßum, Zimmer 3.06, während der Dienststunden statt.

Folgende umweltbezogene Informationen sind verfügbar:

  • Landschaftsrahmenplan Landkreis Wolfenbüttel
  • Regionalverband Großraum Braunschweig: Regionales Raumordnungsprogramm für den Regionalverband Großraum Braunschweig 2008
  • Umweltbericht bzw. die umweltbezogenen Daten sind Teil der Begründung.

Stellungnahmen nach Planverfahren gemäß § 4 Absatz 1 BauGB zu umweltrelevanten Belangen liegen nicht vor.

Es liegen verfügbare Informationen im Umweltbericht zu den Schutzgütern Lebensraum Pflanzen und Tiere, Wasser, Boden sowie Erholung und Landschaftsbild vor.

Innerhalb der oben genannten Auslegungsfrist können Stellungnahmen bei der Samtgemeinde Oderwald vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können gemäß § 3 Absatz 2 und § 4 a Absatz 6 BauGB bei der Beschlussfassung über die Bauleitpläne unberücksichtigt bleiben.